Montag, 22. Juni 2015

Blaue Flamme



Blaue Flamme


Wie aus dem Nichts tauchte ihr Gesicht im Schein der Flamme auf, bevor es in der Dunkelheit verschwand. Sie saß zwischen den Palmen und spielte mit dem Feuer. Es war eine laue Nacht und nur eine leichte Brise zog von der nahen Elbe herüber. Die Musik verdrängte die Geräusche der Großstadt und auf dem Sand tanzten einige junge Dinger in einem Hauch von nichts. Keine Stripperinnen, wie sie auf der Reeperbahn reichlich zu finden waren. Diese hier tanzten aus purer Lebensfreude im flackenden Licht der aufgestellten Fackeln. Studentinnen, Angestellte, junge Mütter. Sie suchten eine Auszeit aus dem Alltag.
Genau wie ich. Nein, für mich gab es keinen Alltag, denn der Gedanke, dass jeder Tag wie der andere wäre, hatte mich schon immer verstört. Ich war hier, um den Genuss weiblicher Nähe zu spüren. Den Augenblick in mich aufzusaugen und wenn es gut lief, später eine von ihnen mit auf mein Boot zu nehmen.

Richtig, ich lebe auf einem Boot, doch ich bin kein Seemann. Der alte Kutter dient mir als kreativer Ruheraum und ist allemal billiger als eine Wohnung in der Innenstadt. Außerdem gehört es sich für einen Künstler, gewisse Klischees zu bedienen, um das Interesse der Galleristen aufrecht zu halten. Das Interesse an Eric Cain, der Name, unter dem mich die Menschen kennen.

Suchend wanderte mein Blick über die Menge der tanzenden jungen Männer und Frauen. Ich hatte ihr Gesicht nur für einen Moment gesehen. Jetzt wollte ich mehr sehen. Ich stand auf und suchte sie. Der Jäger in mir war erwacht und mein Cocktailglas war leer.
An der Theke sah ich sie wieder. Die Schönheit stand zwischen zwei Alkoholfackeln. Das blaue Licht gab ihr einen ganz besonderen Reiz. Wie die meisten Frauen hier trug sie nur einen Bikini als Oberteil. Weiter unten war es ein kurzer Rock, der den Blick auf die hübschen Beine nicht verdeckte.
Auch sie hatte ihr Glas geleert. So begann das Gespräch. Belanglos und doch voller Erotik. Die Stimmung war locker und so brauchte es nicht viel, um meine Beute von der Herde zu trennen.

„Du hast da was“, sagte ich mit gedämpfter Stimme. So leise, dass sie sich ganz auf mich konzentrieren musste. Meine Hand legte sich an ihre Wange. Sie fühlte sich weich und geschmeidig an. Ich spürte die Hitze unter ihrer Haut. Sie wehrte meine Berührung nicht ab, sondern schmiegte sich stattdessen an meinen Handrücken. Mit der Zungenspitze leckte sie über ihre Lippen und zeigte mir, dass sie es wollte.

Ihre Hand legte sich auf meine Brust. Ich spürte ihre zarten Finger. Sie drückte mich nicht weg, nein, sie wollte mir nahe sein. Meine Fingernägel glitten über ihre gerötete Wange. Ich spürte, wie sie sich innerlich wand. Ich sah ihr in die Augen. Die blauen Flammen spiegelten sich in diesen. Verführerisch und schüchtern zugleich blickte sie mich an. Sie gab mir die Führung, wollte, dass ich bestimmte, wo es lang geht. Zumindest für den Augenblick.

Ich beugte mich zu ihr. Küsste ihren Hals, streifte über ihre Schultern und ihren Rücken. Ihr Körper zitterte und drückte sich an mich. Willig bot sie mir ihre Kehle an. Spielerisch biss ich zu, knetete dabei ihren Po. Junges, festes Fleisch, das sich meinen Fingern lüstern anbot. Sie presste sich gegen mich und stöhnte lüstern auf. Die Lust in mir wuchs und drückte sich gegen sie. Bestimmt konnte sie meine harte Männlichkeit spüren. Ihre weiblichen Rundungen schmiegten sich an mich, rieben spielerisch an meiner Brust. Bewusst oder unbewusst, sie mehrten meine Lust. Ich begehrte sie, wollte sie besitzen. Auf der Stelle.

„Komm“, flüsterte ich ihr ins Ohr und zog sie sogleich mit mir.

Bis zum Boot wäre es eine halbe Stunde gewesen. Normal kein Problem, doch diesmal wollte ich nicht so lange warten. Im Licht einer Laterne sah ich zum ersten Mal ihr Gesicht. Sie war jung. Vielleicht 20 und damit fast halb so alt wie ich. Mein Alter schien sie nicht zu stören und auch nicht meine Hand, die sich auf dem Parkplatz immer wieder unter ihren Rock schob. Im Gegenteil. Ich spürte bereits die feuchte Hitze, die sich zwischen ihren weichen Schenkeln ausgebreitet hatte. Diese Frau war einfach nur heiß. Meine Männlichkeit lechzte nach ihr. Ich wollte sie haben. Auf der Stelle.

Am Elbufer suchten meine Augen eine dunkle Ecke. Irgendwer hatte dort seinen BMW X5 geparkt. Genau der richtige Ort, dachte ich mir und drängte sie dorthin. Immer wieder küsste ich sie, während ich sie gegen die Motorhaube presste. Dann hielt ich es nicht mehr aus. Ich packte sie an den Schenkeln und hob sie auf das dunkle Blech.

Ihr Rock rutschte hoch und ich sah im schwachen Licht ihren hellen Slip. Meine Hand streichelte über diesen. Ich spürte die Feuchtigkeit. Deutlich konnte ich die geschwollenen Schamlippen ertasten. Mit sanftem Druck rieb ich sie. Stöhnend ließ sie sich auf die Motorhaube zurückfallen.

In der Ferne hörte ich ein vorbeifahrendes Boot. Nur wenige Meter von uns entfernt ging eine Gruppe von Nachtschwärmern vorbei. Uns war es gleich. Unbeirrt massierte ich ihre noch verhüllte Weiblichkeit. Dabei blieb es nicht. Der Stoff glitt zwischen meine Finger. Mit einem Ruck zerrte ich ihr den Slip herunter. Geräuschvoll zerriss das Gewebe. Sie stieß ein überraschtes Keuchen hervor. Dann lag sie starr vor mir. Ihr Geschlecht war entblößt, die Schenkel angewinkelt. Ich holte meinen harten Schwanz heraus. Mein Verlangen nach ihr stieg ins Unermessliche.

Ohne weiteres Vorspiel drängte ich gegen ihre feuchte Scham. Ihr Nektar schmierte meine pralle Eichel. Mit einem Ruck drang ich in sie ein. Überrascht von ihrer engen Spalte war ich wohl etwas zu grob. Das Mädchen stieß einen hellen Schrei aus. Reflexartig presste ich ihr die Hand auf den Mund. Die fernen Lichter der Stadt spiegelten sich in ihren geweiteten Augen. Langsam beruhigte sich ihr zuckender Leib. Ich bewegte mich nun ganz leicht in ihr.

Ich spürte ihre zitternden Lippen. Sie wand sich ganz leicht und bot sich mir an. Mit sanften Stößen begann ich sie zu erobern. Stoß für Stoß entspannte sie sich. Meine Hand löste sich von ihrem Mund und glitt hinab zu ihrer Kehle. Meine Finger legten sich um sie und gaben ihr den bestimmenden Druck. Ich konnte ihren rasenden Herzschlag fühlen. Sie spürte meine Gier und meine Lust, so wie ich die ihre wahrnahm.

Stoß für Stoß kamen wir uns näher. Sie und ich vereinigten uns. Ich beugte mich über sie. Drückte sie fester auf die Motorhaube. Ihre Beine legten sich auf meine Schultern. Meine Männlichkeit verschwand ganz in ihr. Meine Hand blieb an ihrer Kehle. Schmatzende Laute und gedämpftes Stöhnen war zu hören. Der Druck an ihrem Hals wurde stärker, so wie meine Stöße an Kraft zunahmen. Der Lustsaft spritzte aus ihr heraus, bildete einen feuchten Film auf dem Blech.

Bald schon wandelte sich ihr Stöhnen in ein erstickendes Röcheln, doch sie wehrte sich nicht. Zu stark war die überwältigende Geilheit. Immer schneller stieß ich in sie. Mit rasendem Puls nahm sie mich auf. Ihre Augen weiteten sich immer weiter. Ihr Mund war weit geöffnet. Plötzlich bäumte sie sich auf. Ich hörte ihr laszives Ächzen. Mein Glied spürte das Zucken ihrer saftigen Spalte, die sich eng um mich schlang.
Ihre Geilheit übertrug sich auf mich. Noch ein paar Mal rammte ich meinen Speer in sie, dann überwältigte auch mich die Lust. Ein Schauer durchfuhr meinen Unterleib und breitete sich in jeder Zelle meines Körpers aus. Ich drückte noch einmal fest zu, dann schoss es aus mir heraus. Heißer Saft füllte die enge Grotte meiner jungen Gespielin.
Für einen Moment verharrte ich in ihr. Der Griff um ihre Kehle löste sich. So hörte ich ihr lautes Keuchen. Benommen rang sie nach Luft. Ein Lächeln huschte über meine Miene und ich zog mich zurück.

„Das war der geilste Fick meines Lebens“, stammelte die junge Frau, als sie sich von dem BMW erhob.

Ich lächelte. Ihre Worte waren eine doppelte Befriedigung. Ich überlegte mir gerade eine Antwort, als sie fortfuhr.

„Jetzt muss ich aber nach Hause. Mein Mann wartet bestimmt schon auf mich.“

Ich schluckte kurz. Offenbar hatte ich mich mit dem Alter bei ihr doch verschätzt. Dass sie verheiratet war, störte mich jedoch nicht weiter. Sie küsste mich kurz auf den Mund, dann verschwand sie in der Dunkelheit. Erst jetzt fiel mir auf, dass ich nicht einmal ihren Namen kannte.
Mein Blick schweifte noch einmal über den mit ihrem Saft vollgespritzten BMW. Bestimmt würde sich der Fahrer am nächsten Morgen denken können, was hier passiert war. Und mit dem zerrissenen Slip hatte er dann auch ein schönes Souvenir. Mir blieb die Erinnerung an eine geile Nacht.

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